Es ist wieder so weit: In St.Gallen wurde am Donnerstag die 72. OLMA eröffnet. Ein Volksfest für Jung und Alt, dieses Jahr mit den Ehrengästen Alex Frei und Walter Stierli unter dem Motto «Rüüdig guet wenn d’Tabelle ofe Chopf stellsch! FC Lozärn». Doch die OLMA hat auch üble Nebenwirkungen, die von der lokalen Presse gerne in den Hintergrund gedrängt werden: Alkoholexzesse, Wildpinkler und sogenannte OLMA-Gänger! Wie bei der Stadtpolizei St.Gallen in Erfahrung gebracht werden konnte, ist sie auf gutem Weg, alle diese Probleme aus der Welt zu schaffen – einzig ein Konzept fehle noch.

Diese Konzeptlosigkeit hätte gestern beinahe in einer Tragödie geendet. Wohl aufgrund des zu hohen Alkoholpegels kam bei einer illegalen Rennveranstaltung eine Chaoten-Sau von der Strecke ab und raste quer durch die St.Galler Arena. Gemäss neusten Informationen wurde dabei wie durch ein Wunder niemand verletzt. «Ich habe richtig Schwein gehabt, ich hätte tot sein können!», meinte eine sichtlich geschockte Augenzeugin. «Aber von der hiesigen Kuscheljustiz ist ja auch keine Hilfe zu erwarten. Jede Wette, dass diese Sau bereits morgen wieder auf freiem Fuss ist.»

Raser-Schwein

Quelle: Leserreporter

Am meisten betroffen von diesem Vorfall ist jedoch der FC St.Gallen. Auf den ältesten Fussballverein der Schweiz kommen nun nämlich einige Probleme zu. Durch die Abkürzung quer durch die Arena wird der Platz wohl eine ganze Zeit unbenutzbar sein. «Eine solche Schweinerei habe ich nun wirklich noch nie gesehen», meinte jedenfalls der Platzwart, der bereits heute Morgen mit den ersten Arbeiten beschäftigt war. Was dem FCSG ebenfalls Sorgen bereiten dürfte ist die Tatsache, dass die Täterschaft wohl aus dem Umfeld des FC St.Gallen stammt. Gemäss Informationen unseres Leserreporters, trug der Täter eindeutig Kleidung mit einem FCSG-Logo. Beim FC St.Gallen ist man jedoch der Meinung, dass hier jemand dem FCSG bewusst schaden will. Der Pressesprecher des Vereins gab den Medien folgende Auskunft: «Gestern wurde durch Unbekannte unsere Facebook-Seite gehackt. Ein Bekennerschreiben ist bis jetzt aber noch nicht eingegangen.» Tatsächlich wurde auf der Facebook-Seite des FCSG folgendes Statement abgegeben: «Wie erwähnt sind auch wir an der OLMA anwesend – und zwar mit einem Rennsäuli. Leider hat unsere Topteilnehmerin heute den Weg abgekürzt und ist darum ausgeschieden.» Vor allem der letzte Abschnitt lässt Anwohner und OLMA-Gäste erzittern: «Aber es stehen uns noch viele Renntage bevor!». Dieser Aufruf zur Gewalt ist übrigens noch immer online – wie SENF exklusiv in Erfahrung bringen konnte, kann der Eintrag derzeit auch nicht gelöscht werden. Der Webmaster ist noch an der OLMA.

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