Bereits zum siebten Mal erschien vergangenen Donnerstag eine neue Ausgabe des St.Galler Fussballmagazins. Um das Erscheinen der neusten Ausgabe zu feiern, wurde zum wiederholten Mal eine Podiumsdiskussion veranstaltet. Die eingeladenen Podiumsgäste diskutierten über das Zusammenspiel von Fussball, Fans und Medien.

Im Vorfeld des Rückrundenstarts drehte sich in der FCSG-Fangemeinde alles um den verlorenen Sohn und Heimkehrer Tranquillo Barnetta. Entsprechend gross war der Andrang für den Ticketverkauf, welcher im Vorfeld der Podiumsdiskussion stattfand. Viele Fans blieben anschliessend im Fanlokal, um die Podiumsdiskussion mit Christan Brägger (St. Galler Tagblatt), Jaan Schaller (Toxic.fm) und Ruben Schönenberger (SENF) bei einem Umtrunk zu verfolgen. Eigentlich wäre noch Josef Zindel, seines Zeichens ehemaliger Kommunikationsverantwortlicher des FC Basel, angekündigt gewesen, dieser musste jedoch krankheitsbedingt Forfait geben. Nichtsdestotrotz boten die anwesenden Referenten den Zuhörerinnen und Zuhörern interessante Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen und Ansichten im Themenkomplex der Fusballberichterstattung.

So wurde beispielweise thematisiert, ob das St. Galler Tagblatt das Hausblatt des FCSG sei oder ob die Fussballfans überhaupt eine Stimme beziehungsweise eine angemessene Vertretung in den Medien erhalten. Während ersteres von Christian Brägger vehement verneint wurde, traf Jan Schaller den Nerv der anwesenden Fans mit seinen kritischen Ausführungen zur Berichterstattung über die Fussballfans. So wurde Brägger unter anderem auf seine reisserische Berichterstattung nach der desolaten 0:7 Niederlage gegen den FC Basel vom vergangenen Frühling angesprochen (unseren Text dazu findet ihr hier). Natürlich wurde auch die aussergewöhnliche Art der Fussballberichterstattung des Adrenalin Teams anlässlich der Heimspiele des FC. St Gallen thematisiert. Die drei Podiumsteilnehmer lieferten sich eine kontroverse, humorvolle und fachlich auf einem hohen Niveau geführte Diskussion, welche von Bruno Zanvit (SENF) geleitet wurde und im Publikum sichtlich auf Anklang stiess.

Nach der Podiumsdiskussion erfolgte der nächste Höhepunkt des Abends: Die Enthüllung des Covers der neusten SENF-Ausgabe. Passend zum Inhalt und zur allgemeinen «Quillophorie» ziert der verlorene Sohn Tranquillo Barnetta das Titelbild der siebten Ausgabe. Barnetta spricht in unserem grossen Interview über seine Beweggründe für die Rückkehr zum FCSG und erzählt uns von seinen Plänen nach dem Ende seiner Fussballkarriere. In der neusten Ausgabe beleuchten wir des Weiteren getreu dem Titelthema «Mir und die Andere» nicht nur das Geschehen rund um den FCSG, sondern blicken über den St.Galler Tellerrand hinweg. Schliesslich lässt sich Fussball nur mit einem Gegner spielen – möge er auch noch so ungeliebt sein wie beispielsweise der Grasshopper Club Zürich.

Neben dem ausführlichen Interview mit Michael Lang, der die Trikots beider Vereine trug und mittlerweile für den Ligakrösus Basel aufläuft, werden etwa die Besitzverhältnisse der Super League analysiert oder interessante Einblicke in den schweisstreibenden Alltag des St. Galler Maskottchen Gallus gewährt. Schliesslich liefern wir auch abseits des Titelthemas spannende Einblicke: Mit Roman Buess analysieren wir die vergangene Hinrunde und die Thurgauer Journalistin Mona Vetsch erklärt uns, weshalb sie gelegentlich auch mal ihre Kinder foult.

Die aktuelle Ausgabe kann an den Heimspielen, im Extrazug und dem Fanlokal sowie hier online gekauft werden.

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