Alles kann man wechseln – den Partner, den Beruf, die Automarke –, nur nicht den Fussballclub, hat der spanische Autor Javier Marias einmal gesagt. So ernst nehmen viele Fans die Verbundenheit mit ihrem Fussballclub. Fussball ist aber nun mal ein Spiel, das nur funktioniert, wenn auch ein Gegner auf dem Platz steht. Kurzum: «Mir» sind zwar immer und unzweifelhaft die Besten, ohne «di Andere» geht es aber halt auch nicht.

Die siebte Ausgabe des SENF widmet sich genau diesem Spannungsfeld. Wir beschäftigen uns deshalb unter anderem mit unserem «Lieblingsfeind» GC, mit dem wir eine lange Geschichte aber wenig Gemeinsamkeiten teilen. Zudem lassen wir Michael Lang zu Wort kommen, der bei ebendiesem GC gespielt hat, nachdem er den FCSG verlassen hatte und bevor er zum FC Basel wechselte.

In unserem grossen Interview lassen wir den zurückgekehrten Tranquillo Barnetta ausführlich erzählen, wie er die «Anderen» im Ausland wahrgenommen hat. Und Quillo verrät uns auch seine Pläne für die Zeit nach dem Karriereende.

Schliesslich liefern wir auch abseits des Titelthemas spannende Einblicke: Mit Roman Buess analysieren wir die vergangene Hinrunde, unser Vereinsmaskottchen Gallus erzählt von seinem Alltag als Berufsenthusiast und die Thurgauer Journalistin Mona Vetsch erklärt uns, weshalb sie gelegentlich auch mal ihre Kinder foult.

Der Release der siebten Ausgabe findet am Donnerstag, 2. Februar im Fanlokal statt. Zu Gast sein werden Christian Brägger (St.Galler Tagblatt), Jaan Schaller (Toxic.fm), Josef Zindel (früherer Kommunikationsverantwortlicher FC Basel) und Remo Zollinger (SENF). Sie diskutieren über einen weiteren «Anderen» im Fussballzirkus: die Medien. Kann man überhaupt objektiv über einen Fussballclub berichten? Darf man selber Fan sein, wenn man einen Verein medial begleitet? Und sowieso die Fans: Wie berichtet man über sie? Gesprächsstoff dürfte vorhanden sein. Natürlich kann am Release-Abend auch die neueste Ausgabe des SENF erstanden werden. Wer sich das Magazin lieber nach Hause liefern lässt, wird hier fündig. Und wem noch frühere Ausgaben fehlen, der kann seine Sammlung hier vervollständigen.

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