Die WM steht vor der Türe und macht auch vor dem St.Galler Palace nicht Halt. Wer anlässlich der WM2010 das Public Viewing im ehemaligen Kino besucht hat, wird sich sicher auch in diesem Jahr darauf freuen. Das Adrenalin-Team von toxic.fm mit Gästen und ein Grill laden zum etwas anderen WM-Genuss!

WM im Palace

Bereits davor widmet sich das Palace schon dem runden Leder. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Erfreuliche Universität» informiert der Journalist Carlos Hanimann am Dienstag, 3. Juni, ab 20.15 Uhr über «Blatters Brasilien – Fussball, Samba, Tränengas».

Als die Fifa im Oktober 2007 die Fussball-Weltmeisterschaft 2014 nach Brasilien vergab, ging für viele BrasilianerInnen ein Traum in Erfüllung. Korrupte Funktionäre, chaotische Bauarbeiten und ein herrischer Fifa-Präsident sorgten für Ernüchterung. Und dann wäre im Juni 2013 wegen der grössten Proteste seit Jahrzehnten beinahe die Hauptprobe geplatzt. Der Journalist Carlos Hanimann, der ein NZZ-Folio zu Brasilien verfasst hat und regelmässig zur Fifa recherchiert, spricht über Blatters Brasilien.

Nur eine Woche später wird Pascal Claude das Palace mit einer WM-Sonderausgabe seines Programms «Singende Beine» beehren. Claude ist regelmässiger Gast in St.Gallen. Auf Einladung des DV1879 liess er vor einiger Zeit in die Grabenhalle dutzende Interessierte in seine Sammlung von Fussball-Schallplatten eintauchen. Etwas weniger lang zurück liegt sein Auftritt im Fanlokal. Wer an einem der beiden Abende dabei war, weiss: Es lohnt sich!

«Buenos Dias, Argentina», sang die Deutsche Nationalmannschaft 1978, «Buenas noches», konterte der Liedermacher und Kritker der Militärjunta, Peter Jakobi. Die Geschichte der Weltmeisterschaften ist auch eine Geschichte ihrer Begleitmusik: Schrill, dumm, laut oder schief werden Team und Turnier besungen, mit dem immergleichen Ziel: «This time, we’ll get it right!» Pascal Claude führt anhand seiner Fussballplattensammlung im Vierjahresrhythmus durch die vergangenen Jahrzehnte und gibt dabei Udo Jürgens ebenso das Wort wie Gianna Nannini.

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