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Es ist keinen Monat her, da haben wir auf unserem Blog einen Eintrag mit dem Titel «Wir brauchen 100 Abos bis Ende Monat» veröffentlicht. Der Text erinnerte ein wenig an die Sammelaktionen, die unser geliebter FCSG Mitte Neunzigerjahre durchführte, um an die NLA-Lizenz zu kommen. Erfolgreich, denn auch in der nächsten Saison hütete Eric Pédat gegen GC und Servette das St.Galler Tor und nicht irgendein anderer in irgendeiner anderen Liga.

Wir können nachfühlen, wie sich der legendäre FCSG-Goalie gefühlt haben muss: Auch wir haben gebangt, und auch wir haben unser Ziel erreicht. Sogar noch viel mehr als das. Wir sind glücklich, wir sind erleichtert. Unser Problem war zwar nicht existentiell, aber doch da, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Jetzt hat die Ostschweiz – und nicht nur sie! – auch mit uns Solidarität gezeigt. Wir sagen Danke dafür. Danke dafür, dass ihr uns gerne lest. Danke dafür, dass ihr das auch in Zukunft tun möchtet. Danke dafür, dass ihr SENF-Leser oder SENF-Leserin bleibt. Und natürlich auch Danke dafür, dass ihr neue SENF-Leser oder SENF-Leserinnen werdet. Wir sind sicher: Ihr werdet es nicht bereuen.

Wir sind aber nicht nur glücklich und erleichtert, sondern auch überwältigt. Unser Ziel, 100 neue Abos zu erreichen, haben wir bei Weitem übertroffen. Die 100 hatten wir schon nach zwei Tagen erreicht. Bis Ende Oktober sind 208 neue Abos bei uns eingegangen. Das macht uns fast sprachlos. Es geht uns ein wenig wie den ungläubig dreinblickenden Zuschauern des unvergessenen Nebelspiels gegen Aarau im Dezember 1995: Wir bleiben nicht nur in der NLA, wir gehen sogar in die Finalrunde.

208 Abos sind schön, sehr sogar, auferlegen uns aber auch ein wenig (positiven) Druck. 208 Abos, das bedeutet: Jetzt müssen wir liefern. Jetzt ist die Reihe an uns. Jetzt sind wir gefragt, auch in Zukunft ein Magazin zu liefern, das jeder von euch – und hoffentlich noch einige mehr – gerne lesen. Ein Magazin zu liefern, das nicht ihr nicht irgendwo verstauben lässt, sondern sofort verschlingt und auch danach noch hin und wieder in die Hand nehmt.

Wir sind uns sicher, dass uns das mit der neunten Nummer gelingt. Mit dem Titelthema Espenmoos wecken wir die Erinnerungen vieler, die jahrzehntelang dort die Spiele besucht haben. Und wir wecken die Vorstellungskraft derer, die zu jung sind, um sich richtig daran zu erinnern. Wir lassen die Geschichte des schönsten Stadions der Welt nochmals aufleben, kramen in unser aller Erinnerungsschatz und provozieren Lachmuskeln und Tränendrüse. Nach der neunten Nummer feiern wir dann schon Jubiläum – auch dank euch, liebe neue und bestehende Abonnenten und Abonnentinnen, dürfen wir das überhaupt feiern. Wir sagen 208-fach Dankeschön!

Euer SENF-Kollektiv

PS: Obwohl der Oktober durch und das Ziel erreicht ist, darf der SENF natürlich auch weiterhin abonniert werden. Hier gibt’s alle Infos dazu: http://senf.sg/aboservice/


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Ganz sicher waren wir uns nicht, ob ein Aufruf der richtige Weg ist. Ihr habt unsere Zweifel jedoch schnell ausgeräumt. Nach nur etwas mehr als 48 Stunden wurde das 100. Abo abgeschlossen. Wir sagen Danke!

Am Freitagnachmittag um 16 Uhr stellten wir unseren Aufruf online: 100 Abos bis Ende Monat – also in etwa dreieinhalb Wochen – sollten neu abgeschlossen werden, damit wir uns sicher sein können, den SENF nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu produzieren. Am Sonntagabend um 21 Uhr, nur wenig mehr als zwei Tage nach dem Start, flatterte der 100. Aboabschluss rein. Dazwischen wurde unsere Webseite wie wild geklickt, unsere Social Media-Posts erreichten grössere Reichweiten als üblich und befreundete Magazine wie das Zwölf oder der ballesterer teilten unseren Aufruf.

Wir waren ob der grossen Resonanz so perplex, dass wir es nicht mal geschafft haben, rechtzeitig die Erfolgsmeldung online zu stellen und uns ordentlich zu bedanken. Das möchten wir jetzt nachholen. Für all die Aboabschlüsse und auch die dazugehörigen Nachrichten gebührt euch ein riesiges Dankeschön! Für uns, die alle ehrenamtlich an diesem Projekt arbeiten, ist das eine Bestätigung, deren Bedeutung wir nicht stark genug betonen können.

Wir verstehen die vielen Abos aber natürlich auch als Aufgabe, die Qualität hochzuhalten. Wir nehmen diese Aufgabe gerne an und machen uns erst recht an die Fertigstellung der neunten Ausgabe. Wie versprochen wird diese ganz dem Espenmoos und seiner reichhaltigen Geschichte gewidmet. Wer sich die Ausgabe jetzt schon sichern will: Abos kann man natürlich weiterhin abschliessen. Aktuell stehen wir bei 127 verkauften Abos (Stand: 10. Oktober, 10 Uhr). Vielleicht schaffen wir ja sogar 200 bis Ende Monat?

HIER KANNST DU DEIN SENF-ABO BESTELLEN:

BEGINNEND MIT AUSGABE #08
BEGINNEND MIT AUSGABE #09

Wenn du mit der Bestellung Probleme hast oder du nicht über Paypal bestellen möchtest, kannst du uns unter bestellung@senf.sg kontaktieren.


Natürlich gibt es auch weiterhin Einzelhefte zu kaufen. Wenn du noch gar keinen SENF hast, kannst du die Ausgaben #01 – #08 für einen unschlagbaren Preis hier bestellen.


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Bereits zum siebten Mal erschien vergangenen Donnerstag eine neue Ausgabe des St.Galler Fussballmagazins. Um das Erscheinen der neusten Ausgabe zu feiern, wurde zum wiederholten Mal eine Podiumsdiskussion veranstaltet. Die eingeladenen Podiumsgäste diskutierten über das Zusammenspiel von Fussball, Fans und Medien.

Im Vorfeld des Rückrundenstarts drehte sich in der FCSG-Fangemeinde alles um den verlorenen Sohn und Heimkehrer Tranquillo Barnetta. Entsprechend gross war der Andrang für den Ticketverkauf, welcher im Vorfeld der Podiumsdiskussion stattfand. Viele Fans blieben anschliessend im Fanlokal, um die Podiumsdiskussion mit Christan Brägger (St. Galler Tagblatt), Jaan Schaller (Toxic.fm) und Ruben Schönenberger (SENF) bei einem Umtrunk zu verfolgen. Eigentlich wäre noch Josef Zindel, seines Zeichens ehemaliger Kommunikationsverantwortlicher des FC Basel, angekündigt gewesen, dieser musste jedoch krankheitsbedingt Forfait geben. Nichtsdestotrotz boten die anwesenden Referenten den Zuhörerinnen und Zuhörern interessante Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen und Ansichten im Themenkomplex der Fusballberichterstattung.

So wurde beispielweise thematisiert, ob das St. Galler Tagblatt das Hausblatt des FCSG sei oder ob die Fussballfans überhaupt eine Stimme beziehungsweise eine angemessene Vertretung in den Medien erhalten. Während ersteres von Christian Brägger vehement verneint wurde, traf Jan Schaller den Nerv der anwesenden Fans mit seinen kritischen Ausführungen zur Berichterstattung über die Fussballfans. So wurde Brägger unter anderem auf seine reisserische Berichterstattung nach der desolaten 0:7 Niederlage gegen den FC Basel vom vergangenen Frühling angesprochen (unseren Text dazu findet ihr hier). Natürlich wurde auch die aussergewöhnliche Art der Fussballberichterstattung des Adrenalin Teams anlässlich der Heimspiele des FC. St Gallen thematisiert. Die drei Podiumsteilnehmer lieferten sich eine kontroverse, humorvolle und fachlich auf einem hohen Niveau geführte Diskussion, welche von Bruno Zanvit (SENF) geleitet wurde und im Publikum sichtlich auf Anklang stiess.

Nach der Podiumsdiskussion erfolgte der nächste Höhepunkt des Abends: Die Enthüllung des Covers der neusten SENF-Ausgabe. Passend zum Inhalt und zur allgemeinen «Quillophorie» ziert der verlorene Sohn Tranquillo Barnetta das Titelbild der siebten Ausgabe. Barnetta spricht in unserem grossen Interview über seine Beweggründe für die Rückkehr zum FCSG und erzählt uns von seinen Plänen nach dem Ende seiner Fussballkarriere. In der neusten Ausgabe beleuchten wir des Weiteren getreu dem Titelthema «Mir und die Andere» nicht nur das Geschehen rund um den FCSG, sondern blicken über den St.Galler Tellerrand hinweg. Schliesslich lässt sich Fussball nur mit einem Gegner spielen – möge er auch noch so ungeliebt sein wie beispielsweise der Grasshopper Club Zürich.

Neben dem ausführlichen Interview mit Michael Lang, der die Trikots beider Vereine trug und mittlerweile für den Ligakrösus Basel aufläuft, werden etwa die Besitzverhältnisse der Super League analysiert oder interessante Einblicke in den schweisstreibenden Alltag des St. Galler Maskottchen Gallus gewährt. Schliesslich liefern wir auch abseits des Titelthemas spannende Einblicke: Mit Roman Buess analysieren wir die vergangene Hinrunde und die Thurgauer Journalistin Mona Vetsch erklärt uns, weshalb sie gelegentlich auch mal ihre Kinder foult.

Die aktuelle Ausgabe kann an den Heimspielen, im Extrazug und dem Fanlokal sowie hier online gekauft werden.


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Auch wenn man als Fans die gegnerische Mannschaft oft sogar nicht mag, ist sie doch unerlässlicher Bestandteil eines Fussballmatchs. Ohne die «Anderen» kein Spiel. Diesem vermeintlichen Widerspruch widmen wir uns in der siebten Ausgabe des SENF. Wir beschäftigen uns unter anderem mit dem „Lieblingsfeind“ GC, mit dem wir eine lange Geschichte teilen und trotzdem nur wenig gemein haben. Mit Michael Lang lassen wir einen Spieler zu Wort kommen, der nicht nur bei ebendiesem GC, sondern auch beim FC St.Gallen gespielt hat und dies mittlerweile beim FC Basel tut. Ebenso wenig fehlen darf natürlich der zurückgekehrte Tranquillo Barnetta, der im Interview von seinen Erfahrungen bei den „Anderen“ im Ausland erzählt und auch gleich berichtet, wie es mit ihm nach dem Karriereende weitergehen wird. Und natürlich wird auch abseits des Titelthemas wieder Spannendes geboten: Mit Roman Buess analysieren wir die Hinrunde, unser Maskottchen Gallus erzählt aus seinem Alltag als Berufsenthusiast und die Thurgauer Journalistin Mona Vetsch erklärt, warum sie ab und zu auch Kinder foult.


HIER: SENF #07 BESTELLEN


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SENF06_Cover

Der Besuch eines Fussballspiels hat meist etwas Ritualisiertes. Man holt sich am gleichen Ort eine Wurst, trinkt ein Bier mit den gleichen Kollegen, steht im Stadion am gleichen Platz. Das birgt die Gefahr, dass die Sicht auf einen Matchtag mit der Zeit etwas verengt wird. Wir wollen dem Gegensteuer geben und haben einen Spieltag aus der Perspektive des Espenblocks und der Gegentribüne sowie von der Trainerposition am Spielfeldrand verfolgt. Zudem gibts im Interview mit Ottmar Hitzfeld Einblicke in den Traineralltag und im Gespräch mit Richard Fischbacher Infos zur Funktion des Stadionsprechers. Und wie versprochen liefern wir exklusiv die Biografie von Ky-Bun Park, dem ehemaligen südkoreanischen Nationalspieler, nach dem unser Stadion benannt ist.


HIER: SENF #06 BESTELLEN