Share on FacebookTweet about this on Twitter

Wir waren völlig überrumpelt. Innert weniger Minuten waren die Espenmoos-Bastelbögen ausverkauft. Und die Nachfrage noch lange nicht gestillt. Also haben wir uns am Tag nach dem Release gleich wieder aufgemacht zur Druckerei und einen neuen Auftrag platziert. Deshalb können wir euch jetzt die gute Nachricht überbringen: Wer noch keinen Bastelbogen hat, kriegt nochmal eine Chance!

Wer Bastelbögen reservieren will, schreibt bis spätestens 21. Februar ein Mail mit Name und Anzahl gewünschter Bögen an bestellung@senf.sg. Der Preis beträgt 10 Franken pro Bastelbogen. Achtung: Weil der Versand aufgrund der Grösse schwierig und teuer wäre, müssen die Bastelbögen abgeholt werden. Möglich ist das am Donnerstag, 22. Februar, zwischen 19 und 20 Uhr, im Bierhof oder am Sonntag, 25. Februar, nach dem Heimspiel gegen den FC Lugano neben dem DV-Stand hinter dem Espenblock.


Share on FacebookTweet about this on Twitter


St.Gallen ist eine Fussballstadt, das wissen wir. Seit gestern ist St.Gallen auch eine Bastelstadt: Am Release der neuen SENF-Ausgabe war nicht nur das Magazin, sondern auch der Espenmoos-Bastelbogen ein Renner. «Drümol d’Kombi, bitte», sagte manch einer, der sich rund 90 Seiten Lektüre über das Espenmoos besorgen wollte – und dazu ein Espenmoos für zuhause. Die Bastelbögen waren nach wenigen Minuten ausverkauft. Von diesem Ansturm wurden wir etwas überrumpelt, eine zweite Auflage ist in Arbeit.

Das zeigt vor allem etwas: St.Gallen ist auch zehn Jahre nach dem Auszug aus seiner alten Heimspielstätte noch stark mit dem Espenmoos verbunden. Das bewiesen nicht nur die vielen Interessenten am Release, sondern auch die beiden Gäste, die das Cover der Nummer Neun enthüllten. Mit Werner Zünd und Tranquillo Barnetta gab es einen Rückblick auf die Zeit im Espenmoos, die die beiden St. Galler Urgesteine lange miterlebt haben.

Werner Zünd, vielen bekannt als Super-Werni, punktete mit viel Humor. Und überraschte mit einem Bekenntnis: Er sei, bevor er in St. Gallen angefangen habe, Fan einer anderen Mannschaft gewesen. Wir verzichten jetzt mal darauf, sie mit Namen zu nennen – es ist keine, die in der Ostschweiz beliebt ist. Zünd sagte aber auch, sehr schnell ein grün-weisses Herz bekommen zu haben. Ein sehr grosses obendrein, war er doch etwa drei Jahrzehnte für den FCSG tätig. Einmal wurde er vom Assistenztrainer zum Fast-Platzwart degradiert: «Das war der Tiefpunkt, fast zu viel für mein grün-weisses Herz», sagte Zünd.

Der wortgewandte Rheintaler teilte mit den etwa 100 Erschienenen einige witzige Erlebnisse. «Wir haben öfters mal bei den Schrebergartenbesitzern Bittibätti machen müssen, damit wir den Ball zurückbekommen», sagte er etwa. Oder: Als sich in einer Mannschaft Grüppchen bildeten, die in der Kabine jeweils wenig miteinander gesprochen hatten, sei halt einfach die Trennwand «rausgetätscht» worden. Zünd zeichnete ein romantisches Bild des Fussballs, sagte auch, das Espenmoos sei mehr ein Zuhause gewesen als es das neue Stadion in Winkeln ist.

Kaum einer hat im Espenmoos mehr erlebt als Werner Zünd. Auch nicht Tranquillo Barnetta. Der vielleicht bekannteste St.Galler Tschutter der Neuzeit erlebte dort aber auch einiges – er kam zuerst als Fan ins Espenmoos, dann als Spieler, er debütierte, schoss sein erstes Tor, wurde Publikumsliebling. «Das Espenmoos ist eine wunderschöne Erinnerung», sagte er, das neue Stadion sei aber auf einem ganz anderen Standard. «Auch im Espenmoos war nicht immer alles lustig, vor allem, wenn nach einem kalten Spiel mal wieder nur eine Dusche funktioniert hat.»

Zum Abschluss gabs die Frage, ob die Mannschaft bereit sei für das Spiel gegen Zürich am Sonntag. «Ich glaube schon», sagte Barnetta lachend, während Zünd nur sagte, er werde sich hüten, ein Urteil darüber abzugeben. Das Heimspiel gegen den FCZ ist nicht nur das erste nach der Winterpause und für den FCSG die Gelegenheit, die Scharte vom YB-Spiel auszuwetzen – es ist auch für alle die Gelegenheit, den neuen SENF zu erstehen. Unsere Verkäufer sind rund ums Stadion vor Ort. Natürlich kann man die neuste Ausgabe auch bestellen oder ein Abo abschliessen.


Share on FacebookTweet about this on Twitter

Der FC St.Gallen hat in seiner fast 139-jährigen Geschichte viel erlebt: Zwei Meistertitel, Abstiege, Aufstiege, Beinahe-Konkurse, europäische Nächte, dubiose Verantwortliche und viel mehr. Doch kaum ein Einschnitt war so prägend wie der Abschied aus dem Espenmoos. Nach 98 Jahren im Osten der Stadt zügelte der FCSG in den Westen. Nach 98 Jahren im stets improvisiert wirkenden Quartierstadion mit charakteristischer Haupttribüne und morschen Holzlatten spielen die Espen seit dem Jahr 2008 in einem Betonbunker mit Mantelnutzung und Parkhaus.

Noch immer haben viele FCSG-Fans Mühe, sich im neuen Stadion zuhause zu fühlen, das noch immer keinen Namen hat, der länger als ein Sponsoringvertrag Bestand hat. Doch weshalb genoss und geniesst das Espenmoos, dem es eigentlich an so vielem mangelte, einen so guten Ruf? Wieso sind fehlende sanitäre Anlagen, die mancherorts schlechte Sicht aufs Spielgeschehen und Lichtausfälle im Rückblick bloss charmante Anekdoten? Wir haben uns auf die Suche nach einer Antwort gemacht. Und unzählige Antworten gefunden. So viele, dass wir damit zwei Magazine hätten füllen können.

Das Resultat ist ein Heft, das für einmal 92 Seiten aufweist, von denen fast alle direkt oder indirekt mit dem Espenmoos zu tun haben. Auf diesen finden sich ein langes Interview mit Meistertrainer Marcel Koller, der das Espenmoos als das Heimstadion schlechthin bezeichnet. Teil des Hefts sind selbstverständlich auch eure Antworten aus der grossen Fan-Umfrage, in der ihr das Espenmoos gleich reihenweise als perfekt bezeichnet habt. Natürlich haben wir uns auch angeschaut, wie das Heiligkreuz-Quartier heute aussieht. Dazu kommt eine Übersicht der skandalträchtigsten Spiele, ein Text des letzten Espenmoos-Platzwarts, ein Gespräch mit Meisterstürmer Ionel Gane und natürlich lassen wir ganz viele Bilder sprechen, so zum Beispiel von einigen Choreografien im Espenmoos.

Diese nicht abschliessende Aufzählung macht vor allem eines klar: Über das Espenmoos gibt es unglaublich viel zu erzählen. Auch zehn Jahre nach dem Auszug.


HIER: SENF #09 BESTELLEN


Share on FacebookTweet about this on Twitter

Der FC St.Gallen hat in seiner fast 139-jährigen Geschichte viel erlebt: Zwei Meistertitel, Abstiege, Aufstiege, Beinahe-Konkurse, europäische Nächte, dubiose Verantwortliche und viel mehr. Doch kaum ein Einschnitt war so prägend wie der Abschied aus dem Espenmoos. Nach 98 Jahren im Osten der Stadt zügelte der FCSG in den Westen. Nach 98 Jahren im stets improvisiert wirkenden Quartierstadion mit charakteristischer Haupttribüne und morschen Holzlatten spielen die Espen seit dem Jahr 2008 in einem Betonbunker mit Mantelnutzung und Parkhaus.

Noch immer haben viele FCSG-Fans Mühe, sich im neuen Stadion zuhause zu fühlen, das noch immer keinen Namen hat, der länger als ein Sponsoringvertrag Bestand hat. Doch weshalb genoss und geniesst das Espenmoos, dem es eigentlich an so vielem mangelte, einen so guten Ruf? Wieso sind fehlende sanitäre Anlagen, die mancherorts schlechte Sicht aufs Spielgeschehen und Lichtausfälle im Rückblick bloss charmante Anekdoten? Wir haben uns auf die Suche nach einer Antwort gemacht. Und unzählige Antworten gefunden. So viele, dass wir damit zwei Magazine hätten füllen können.

Das Resultat ist ein Heft, das für einmal 92 Seiten aufweist, von denen fast alle direkt oder indirekt mit dem Espenmoos zu tun haben. Auf diesen finden sich ein langes Interview mit Meistertrainer Marcel Koller, der das Espenmoos als das Heimstadion schlechthin bezeichnet. Teil des Hefts sind selbstverständlich auch eure Antworten aus der grossen Fan-Umfrage, in der ihr das Espenmoos gleich reihenweise als perfekt bezeichnet habt. Natürlich haben wir uns auch angeschaut, wie das Heiligkreuz-Quartier heute aussieht. Dazu kommt eine Übersicht der skandalträchtigsten Spiele, ein Text des letzten Espenmoos-Platzwarts, ein Gespräch mit Meisterstürmer Ionel Gane und natürlich lassen wir ganz viele Bilder sprechen, so zum Beispiel von einigen Choreografien im Espenmoos.

Diese nicht abschliessende Aufzählung macht vor allem eines klar: Über das Espenmoos gibt es unglaublich viel zu erzählen. Auch zehn Jahre nach dem Auszug. Mit unserer neunten Ausgabe tragen wir hoffentlich dazu bei, dass das noch lange so bleibt. Der Release des SENF #09 findet am Donnerstag, 8. Februar, ab 20 Uhr im Bierhof St.Gallen statt. Wie immer wird dort das Cover enthüllt. Im Anschluss an das Rahmenprogramm kann das Heft vor Ort gekauft werden. Ab sofort kann das Heft zudem auch vorbestellt werden.


HIER: SENF #09 VORBESTELLEN