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Auswärtsspiele gegen GC bergen immer ein gewisses Konfliktpotential. Dies nicht zuletzt aufgrund der nicht ganz unproblematischen Beziehung zwischen den beiden Fanlagern aus Zürich und St.Gallen. Am letzten Samstag sorgte jedoch die martialisch auftretende Stadtpolizei für eine beklemmende Atmosphäre. Ein SENF-Augenzeuge schildert die Situation, wie er sie vor Ort angetroffen hat.

zh-polizei

Vergangenen Samstag bewahrheitete sich vermutlich wieder einmal das dritte Newtonsche Axiom, welches besagt, dass auf eine Aktion eine entsprechende Reaktion folgt. Im Rahmen des Auswärtsspieles gegen den FCZ zu Beginn dieses Monats waren in Zürich einzelne Ordnungshüter und das VBZ-Personal von einigen mitgereisten St.Gallern mit Farbballons beworfen und dabei auch die bereitgestellten Extrabusse in Mitleidenschaft gezogen worden. Was Sinn und Zweck dieser Aktion war, bleibt bis auf Weiteres rätselhaft. Was jedoch auf jeden Fall zu denken gibt, ist die vermeintliche Reaktion der Stadtpolizei Zürich auf diese Aktion.

Den FCSG-Fans bot sich bei der Ankunft des Extrazuges im Bahnhof Altstetten ein Bild, das nicht nur beim mitgereisten SENF-Autor Verwunderung auslöste. Die zahlreich angereisten Fans wurden bei strömendem Regen von dutzenden Beamten in Vollmontur, mehreren Kamerateams und zwei (!) Wasserwerfern in Empfang genommen. Unmittelbar nach der Ankunft des Zuges wurde mittels der bereitgestellten Extrabusse und der zahlreichen vergitterten Kastenwagen ein Kessel gebildet, um die verdutzten Fans am Verlassen des Bahnhofes zu hindern und sie zum Einsteigen in die Busse zu zwingen. Das ist zwar sowieso immer so gedacht, mit einer derartigen Vehemenz trat die Polizei bisher aber noch nie auf. In Folge der etwas späten Ankunft des Zuges drängte die Zeit und das Wetter lud sowieso nicht zum Verweilen ein. Die Abfahrt der Busse erfolgte entsprechend zackig. In Begleitung mehrerer Kastenwagen und Blaulicht wurde die kurze Strecke zum Letzigrund zurückgelegt.

Dort bot sich erneut ein gewöhnungsbedürftiges Bild. Der Bereich rund um den Gästeblock wurde wiederum zu einem Polizei-Kessel umfunktioniert, wobei die Einsatzleitung der Polizei das Dispositiv abermals mit zwei Wasserwerfern bestückte. Die Polizisten in Vollmontur begaben sich jetzt sogar noch ein Stück näher an die Fans und signalisierten dadurch zum wiederholten Male, dass man einer Konfrontation nicht aus dem Weg gehen würde. Es goss allerdings noch immer wie aus Kübeln und die FCSG-Fans hatten nach wie vor kein besonderes Interesse an einer Auseinandersetzung mit der martialisch auftretenden Polizei. Sie suchten im Gegenteil möglichst schnell Obdach unter dem Stadiondach.

Nach dem Spiel und einer weiteren Niederlage gegen den ungeliebten Rekordmeister standen erneut VBZ-Extrabusse bereit, um die FCSG-Fans an den Bahnhof Altstetten zurückzubringen. Nach einer ereignislosen Rückfahrt schaltete die Stadtpolizei noch einen Gang hoch und bugsierte die FCSG-Fans nun schon zum dritten Mal in einen Polizeikessel. Dieses Mal wurde die Maxime Deeskalation so grosszügig wie möglich ausgelegt und sogar der Durchgang zum Perron, auf welchem der Extrazug stand, durch eine Polizeikette blockiert. Somit waren die FCSG-Fans komplett eingeschlossen und konnten den Zug nicht besteigen. Sie taten ihren Unmut über diese Situation schnell durch entsprechende Verlautbarungen kund. Daraufhin konnte bei den ersten – nach wie vor in Vollmontur bereitstehenden – Polizisten ein Zucken am Gummischrot-Abzugfinger beobachtet werden. Dank dem raschen Intervenieren deeskalierender Kräfte konnte die ganze Situation jedoch relativ rasch beruhigt werden. Daraufhin wurde der Weg zum Perron doch noch freigegeben, sodass die FCSG-Fans einsteigen konnten, um den Heimweg anzutreten.

Nach diesem Polizeieinsatz bleiben einige Fragen offen. Zunächst einmal: Inwiefern kann es verhältnismässig sein, ein derart martialisches Polizei-Dispositiv aufzubieten? Rechtfertigt das Verhalten der FCSG-Fans in den vorangegangenen Auswärtsspielen in Zürich wirklich ein solches Polizeiaufgebot? Kann dies aufgrund der Vorkommnisse tatsächlich als notwendig gerechtfertigt werden? Ebenfalls liegt die Frage nahe, ob der Grund für dieses massive Polizeiaufgebot nicht vielmehr darin zu suchen ist, dass die Fans des FCSG als Figuranten für den bald anstehenden 1. Mai den Kopf hinhalten mussten. Auch das Auftreten am Bahnhof Altstetten vor der Rückfahrt des Extrazuges ist zu hinterfragen. Weshalb wird den Fans der direkte Weg zurück zum Extrazug versperrt? Und weshalb werden sie stattdessen noch einmal – dieses Mal ohne Ausweichmöglichkeit – eingekesselt? Handelt es sich letztendlich um eine Machtdemonstration der Zürcher Polizei, mit dem Ziel zu zeigen, dass schärfer zurückgeschossen werden kann, wenn die Fans mit Farbe um sich schiessen?


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Es sind mal wieder schwere Zeiten für uns FCSG-Fans. Nach einer 0:7-Klatsche möchte man eigentlich im Boden versinken und sich erst bei der nächsten Chance zur Rehabilitierung wieder zeigen. Aber irgendwie gehört es als St.Galler ja dazu, ständig zu leiden. Nicht umsonst singt der Espenblock «mir, wo so vil mönd liidä für üsän Fuessballclub».

Egal wie oft wir uns der Lächerlichkeit preisgeben, egal wie oft wir gegen den Abstieg statt um den Europacup kämpfen, egal wie oft wir bei der Arbeit ausgelacht werden: Wir werden immer der älteste Club auf dem europäischen Festland bleiben. Dann feiern wir den 137. Geburtstag des FCSG halt nach einer Riesenklatsche. Und schenken euch unsere Ausgabe zur Geschichte des FCSG für 5 Stutz.

Di erschtä – für immer!


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Der FCSG verlor gegen Basel gleich mit 0:7. Logisch, dass die Fans erbost waren. Trotzdem war die Situation nicht kurz davor, in Ausschreitungen zu kippen, wie das St.Galler Tagblatt heute suggeriert.

facepalm

«Die Stimmung nach Spielende war aufgeheizt. Rund 100 St.Galler Anhänger blockierten die Stadionausfahrt.» Schon beim Lesen des Anrisses auf der Front des heutigen Tagblatts werden Befürchtungen wach, welcher Sensationslust ein Journalist da erlegen sein könnte. Im Text mit dem Titel «Sturm der Entrüstung» die traurige Gewissheit. Unter dem Zwischentitel «Anhänger kaum zu beruhigen» schreibt Tagblatt-Journalist Christian Brägger: «Eine verärgerte Hundertschaft blockierte die unterirdische Zufahrt zur AFG Arena und hinderte die Spieler daran, von der Stätte des Unheils wegzukommen.» Und: «Die Polizei war ebenfalls zur Stelle, und auch Präsident Dölf Früh half mit, eine Eskalation zu verhindern. Nach langem Zureden war es schliesslich geschafft.»

Was war wirklich passiert? In der Tat standen einige Fans in besagter Ausfahrt. Entgegen dem Tagblatt-Artikel war die Stimmung aber ausserordentlich ruhig, fast schon entspannt. Auch wurde zu keiner Zeit jemandem die Ausfahrt verweigert. Nicht eingesetzte Spieler des FCSG – zum Beispiel Bunjaku – wie auch des FC Basel – zum Beispiel Lang – konnten ungehindert passieren. Auch einem Einsatzwagen der Polizei wurde nicht im Geringsten die Zufahrt versperrt. Es musste denn auch zu keiner Zeit irgendwer eingreifen. Weder die Polizei noch Dölf Früh mussten die Situation beruhigen. Die Fans warteten geduldig darauf, dass sich einige Spieler ihren Unmut direkt anhörten und verabschiedeten diese nach wenigen Minuten mit «Kämpfe, Sangallä, Kämpfe».

Es bleiben eigentlich nur zwei mögliche Schlüsse: Entweder hat sich der Tagblatt-Journalist gar nie in die Tiefgarage begeben und erzählt ungeprüft nach, was er gehört hat. Oder aber ein besonnenes Auftreten der zurecht erbosten Fans passte ganz einfach nicht in die Dramaturgie des Artikels. Wir enthalten uns einer Meinung, was wir schlimmer fänden.


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Von ungeniessbaren Bratwürsten über Leichtbier bis zu übermotivierten Sicherheitskräften bleibt einem im Stadion beinahe nichts erspart. In den Kommentarspalten der Boulevardpresse geht es zuweilen aber noch viel schlimmer zu und her. SENF hat das digitale Fussball-Wutbürgertum analysiert und eine Typologie erstellt.

Fussball weckt Emotionen. Diese können nicht nur im Umfeld von Fussballspielen überborden, sondern genauso gut auch zuhause vor dem Computer. Kurz nach Vorfällen rund um Fussballspiele, wenn die ersten verpixelten Fotografien und Handyvideos auf den einschlägig bekannten Online-Portalen aufgeschaltet werden, sind sie auch schon da: Die tastaturschwingenden, kuscheljustizhassenden Wutbürger mit Internetzugang und Mitteilungsbedürfnis.

Mit unablässigem Eifer, einer kaum zu übertreffenden Sachkenntnis und einem Demokratieverständnis, das sogar Erdoğan mit stolz erfüllen würde, wird in die Tasten gehauen, so, dass sämtliche Bindestrich-Journalisten vor Neid erblassen, weil ihre eigenen Wortkreationen («Pyro-Trottel» etc.) geradezu einfallslos erscheinen.

SENF hat nach eingehendem Studium der Kommentarspalten der Schweizer Boulevardpresse die häufigsten fünf Formen des Fussball-Wutbürgertums typologisiert:

Der Nostalgiker
Diese Spezies ist ziemlich leicht zu erkennen und gehört mitunter zu den harmloseren digitalen Zeitgenossen. Seine Beiträge beginnen in der Regel mit der Formulierung «Früher, als…», um danach den Ist-Zustand zu kritisieren und den eigenen Beitrag mit dem Verweis zu beenden, dass damals noch alles besser gewesen sei und man diese Probleme nicht gehabt hätte.

Dem Nostalgiker spielt es dabei keine Rolle, wie es in der Vergangenheit effektiv war oder ob ihm sein Gedächtnis eventuell einen Streich spielt. Das Einzige, was für ihn zählt, ist, dass es nicht so ist, wie er es gerne hätte, und er am liebsten schnellstmöglich zurück in die guten alten Zeiten möchte, wo das Wünschen noch geholfen hat.

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Der Insider
Der (vermeintliche) Insider gehört zu den mühsameren Zeitgenossen, dies weil er nicht müde wird, sein angesammeltes Halbwissen der Allgemeinheit kundzutun und damit den Besserwisser vom Dienst markiert. Der Insider tarnt seine Beiträge durch eine fachmännische Ausdruckweise sowie eine kaum erreichte Versiertheit in der Darlegung seiner «Wahrheit».

Dass er seine Informationen vom Kollegen eines Kollegen hat, der die ganze Begebenheit haargenau im Fernsehen gesehen hat (HDTV sei Dank!) und sein Fachwissen auf der wiederholten Rezeption verschiedenster Youtube-Videos beruht, spielt dabei keine Rolle – schliesslich kann man in den Weiten des Internets sein, wer immer man will!

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Der Problemlöser
Er ist wahrlich kein Freund der grossen Worte. Der Problemlöser würde viel lieber Taten statt Worte sprechen lassen und dem ganzen Treiben so im Nu Einhalt gebieten. Ihn erkennt man an seinem Hang zu blindem Aktionismus und der Forderung, dass die Politiker doch endlich Massnahmen ergreifen müssten.

Was dabei genau gemacht werden soll, ist ihm ziemlich egal. Hauptsache es wird gehandelt. Dem weitverbreiteten Typus des Problemlösers hat die Schweiz solch ruhmreiche Errungenschaften wie das Hooligan-Konkordat oder die Frisur Alain Sutters zu verdanken.

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Der Realitätsfremde
Dieser Typus besticht durch seine verzerrte Wahrnehmung der Realität und die damit zusammenhängenden fragwürdigen Aussagen zur jeweils aktuellen Problemlage. Das eigene Weltbild wird dabei solange zurechtgebogen, bis die Erde endlich wieder eine Scheibe ist und der Grasshopperclub Zürich nicht mehr im Stimmungsmoloch Letzigrund spielt.

Es spielt dabei keine Rolle, wie realitätsfremd und unwahrscheinlich die eigene Meinung ist. Schliesslich ist es dank Google & Co. jederzeit möglich, ein Gegenargument anzuführen und das eigene Weltbild damit zu festigen.

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Die schweigende Mehrheit
Dazu gehörst hoffentlich auch du, liebe/r LeserIn: Du hast dich aufgrund des reisserischen Titels zwar zu einem Klick verführen lassen und den Artikel mehr oder weniger interessiert gelesen (hoffentlich). Deine Interaktion mit dem jeweiligen Vorkommnis beschränkt sich jedoch auf die persönliche Meinungsbildung und einen eventuellen Austausch mit deinen Freunden im realen Leben.

Dies nicht zuletzt, da dir bewusst ist, dass man nicht alles für bare Münze nehmen sollte, was in den Medien geschrieben steht. Und weil hinter dem tastaturschwingenden Wutbürger möglicherweise lediglich ein gelangweilter SENF-Autor steckt.


Dieser Beitrag erschien am 15. April 2016 beim Ostschweizer Kulturmagazin Saiten. Das SENF-Kollektiv veröffentlicht dort in der Rubrik «Am Ball» nach jedem Auswärtsspiel einen Beitrag zum Geschehen auf und neben dem Fussballplatz.


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Nichts, aber auch gar nichts, hat beim FC St.Gallen am Sonntag gegen den FC Vaduz funktioniert. Mit 0:3 ging er im Ländle unter. Es wird deutlich: Der FCSG hat ein Problem in den ersten 15 Minuten beider Halbzeiten.

Wer beim Lesen des Leads ein Déjà-Vu hatte, den können wir beruhigen. Der Text fängt absichtlich genau gleich an wie jener nach dem Auswärtsspiel gegen den FC Zürich.Damals suchten wir das Problem in der Verteidigung. Heute gehen wir ins Detail.

Das Problem ist nicht nur, dass die Verteidigung seit der Winterpause schwächelt (siehe Grafik). Vielmehr scheint der FCSG weder in Halbzeit eins noch in Halbzeit zwei wirklich bereit auf den Platz zu kommen. In den bisherigen 26 Spielen weist der FC St.Gallen in den ersten 15 Minuten beider Halbzeiten eine negative Bilanz auf (siehe Grafik).

Zu Beginn der ersten Halbzeit hat er sechs Tore geschossen und neun erhalten. Anfangs der zweiten Hälfte ist der Saldo noch schlechter. Zwei geschossenen Toren stehen acht erhaltene gegenüber.

Typisch FCSG
Das Spiel in Vaduz war also typisch für den FCSG Ausgabe 2015/16. Kaum hatte der Schiedsrichter das Spiel angepfiffen, konnten die Vaduzer nahezu ungehindert nach vorne stürmen. Roy Gelmi bleibt zu passiv gegen Armando Sadiku, der bringt den Ball in die Mitte, wo der Ex-St.Galler Dejan Janjatovic elegant weiterleitet, bevor mit Moreno Costanzo ein anderer ehemals Grün-Weisser den Ball problemlos im Tor unterbringen kann. Für ihn schien sich gar keiner der St.Galler Verteidiger zuständig zu fühlen.

Keine fünf Minuten später der nächste Aussetzer. Gelmi spielt einen miserablen Rückpass in Richtung Daniel Lopar. Sadiku fängt den Ball ab und netzt ein. 2:0 für Vaduz, keine zehn Minuten sind gespielt.

Das Spiel war aber nicht nur typisch, weil der FCSG früh zwei Tore kassierte. Es war auch typisch, weil die St.Galler gegen Vaduz keine wirkliche Chance hatten. Und weil hauptsächlich Ex-Espen den FCSG abschossen – Janjatovic traf noch vor der Pause zum 3:0. Untypisch war lediglich, dass die Grün-Weissen die ersten fünfzehn Minuten nach der Pause schadlos überstanden.

Vielleicht lag das daran, dass Joe Zinnbauer Gianluca Gaudino einwechselte. Warum dieser überhaupt auf der Bank hatte Platz nehmen müssen, bleibt ein Rätsel. Die Alternativen Mario Mutsch und Mario Leitgeb hatten sich in den letzten Spielen nur sehr bedingt aufgedrängt.

Wahrscheinlich ist aber sowieso, dass die Vaduzer einfach kein Bedürfnis mehr hatten, weitere Tore zu schiessen. Gerade in der Rückrunde wäre dies gegen den FCSG nach der Pause nämlich kaum ein Problem. Schaut man die bereits angesprochene Statistik nur für die Spiele im Jahr 2016 an, wird noch deutlicher, dass der FCSG nach dem Pausentee nicht in die Gänge kommt. Ein Saldo von minus fünf Toren im Zeitraum von der 46. bis zur 60. Minute spricht Bände. Vielleicht müsste man den Spielern in der Pause Energy Drinks reichen.

Zyniker im Aufwind
In der St.Galler Fankurve hielt die Unterstützung trotzdem bis zum Schluss an. Zwar wurden die Aufforderungen an die Mannschaft, doch bitte endlich zu kämpfen, etwas expliziter vorgetragen als auch schon. Allzu grosse Missmutbekundungen blieben aber aus.

Es scheint fast so, dass sich die Fans daran gewöhnt haben, dass gegen Vaduz einfach nichts zu holen ist. Und manchmal hat das ja auch ganz praktische Vorteile: Letzte Saison erspielten die Liechtensteiner so viele Punkte gegen den FCSG, dass am Schluss Aarau absteigen musste. Der Zyniker im St.Gallen-Fan hat wieder mal Aufwind…


Dieser Beitrag erschien am 12. April 2016 beim Ostschweizer Kulturmagazin Saiten. Das SENF-Kollektiv veröffentlicht dort in der Rubrik «Am Ball» nach jedem Auswärtsspiel einen Beitrag zum Geschehen auf und neben dem Fussballplatz.