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Am Donnerstag, 4. Februar 2016, erscheint die fünfte Ausgabe des St.Galler Fussballmagazins SENF mit dem Titel «Olémine». Wir begehen den Release ab 20.00 Uhr im Fanlokal an der Lämmlisbrunnenstrasse 7 in St.Gallen mit einer Podiumsdiskussion zum Thema «Siege & Niederlagen – Emotionen im Fussball».

Zu Gast sein wird Frau Prof. Dr. Yvette Sanchez. Frau Sanchez ist Professorin für Spanische Sprache und Literatur an der HSG, viel wichtiger aber: Sie ist Expertin für südamerikanischen Fussball und Fussballkultur im Allgemeinen. An der HSG beschäftigt sie sich unter anderem in der Vorlesung «Fussball & Literatur» mit den gesellschaftlichen Auswirkungen und der Bedeutung des Fussballs. Sie zeigt in einem akademischen Rahmen, dass Fussball eben viel mehr ist als nur ein Ballspiel mit 22 Spielern.

Ebenfalls am Podium teilnehmen werden ein Vertreter des SENF sowie mit Jaan Schaller die eine Hälfte des Adrenalin-Teams von toxic.fm. Als Live-Moderator während den Spielen des FC St.Gallen ist es sein Job, Emotionen zu transportieren und vielleicht überhaupt erst zu erzeugen.

Zum Inhalt des SENF #05:

«Au mol gwünnä isch schö» singen die FCSG-Fans gerne, wenn nach einer langen Serie an sieglosen Spielen endlich mal wieder ein Vollerfolg resultiert. Schlechte Phasen erlebt man als Anhänger der Espen wirklich oft genug. Vielleicht auch deshalb sind die grossen Erfolge umso intensiver. Im SENF #05 zeichnen wir unter dem Titel «Olémine» die grössten Siege und die schmerzlichsten Niederlagen nach: Cupfinal-Niederlage und Meistertitel, Übergangssaisons und Rückkehr nach Europa, Abstiege und Aufstiege. Und wir sprechen mit den Protagonisten: Marco Zwyssig, Marc Zellweger, Kristian Nushi.

Wir überlegen uns aber auch, was wohl passiert wäre, wenn damals im Meisterschaftsfinale 2001 Schiri Urs Meier das Foul an Daniel Imhof gepfiffen hätte. Und natürlich sind wir auch in der aktuellen Ausgabe nicht nur auf die Vergangenheit fixiert. Mit den Shooting Stars Roy Gelmi und Martin Angha blicken wir auf die Hinrunde zurück und mit Jack Stoiker schreien wir «Abseits, du Wichser» in die Winterpause. Das alles und noch viel mehr könnt ihr euch am 4. Februar 2016 am Release-Anlass im Fanlokal sichern oder jetzt schon HIER vorbestellen.

SENF 05 Cover Vorbestellung


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SENF 05 Cover Vorbestellung

«Au mol gwünnä isch schö» singen die FCSG-Fans gerne, wenn nach einer langen Serie an sieglosen Spielen endlich mal wieder ein Vollerfolg resultiert. Schlechte Phasen erlebt man als Anhänger der Espen wirklich oft genug. Vielleicht auch deshalb sind die grossen Erfolge umso intensiver. Im SENF #05 zeichnen wir unter dem Titel «Olémine» die grössten Siege und die schmerzlichsten Niederlagen nach: Cupfinal-Niederlage und Meistertitel, Übergangssaisons und Rückkehr nach Europa, Abstiege und Aufstiege. Und wir sprechen mit den Protagonisten: Marco Zwyssig, Marc Zellweger, Kristian Nushi.


HIER: SENF #05 BESTELLEN


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Unter dem Weihnachtsbaum liegen erst in rund zwei Wochen Geschenke, beim SENF gibt es trotzdem schon Bescherung. Ab sofort kannst du verschiedene Kombi-Angebote zu unschlagbaren Preisen bestellen.

SENF_01-04_Cover

Du findest den SENF super und willst deinem besten Freund, deiner Mutter, deinem Haustier gleich das komplette Starterpaket schenken? HIER gibt’s alle vier bisherigen Ausgaben für 35 Franken, inklusive Versand!

Du hast zwischendurch mal eine Ausgabe gekauft, deine Sammlung ist aber nicht komplett? Bestell dir die aktuelle Ausgabe mit einem früheren Heft deiner Wahl. HIER kriegst du die Kombi des SENF #04 mit der Erstausgabe, HIER mit der zweiten und HIER mit der dritten Ausgabe. Die zwei Ausgaben zusammen kosten dich nur 18 Franken, inklusive Versand!

Alle Bestellungen, die bis zum 20. Dezember bei uns eintreffen, liegen rechtzeitig für Weihnachten im Briefkasten.

Wie gewohnt gibt es auch weiterhin unser Abo. Zweimal im Jahr direkt nach Hause. HIER kannst du es bestellen. Und natürlich kannst du auch weiterhin jede Ausgabe einzeln bestellen, und zwar HIER.


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Der FC St.Gallen konnte im neuen Wankdorf noch nie gewinnen. Auch letzten Samstag nicht. Das Senf-Kollektiv ist sich sicher: Schuld ist das Stadion!

Wankdorf

Seit über zehn Jahren versucht der FC St.Gallen nun schon, in Bern einen Sieg einzufahren. Letztmals erfolgreich waren die St.Galler noch im Neufeld, dem Ausweichstadion der Berner Young Boys, als das Wankdorf gerade erst abgerissen und noch nicht neu gebaut worden war. Im neuen Wankdorf, das offiziell in Stade de Suisse umbenannt wurde, konnte der FC St.Gallen also noch nie als Sieger vom Platz gehen.

Die logische Schlussfolgerung: Die ewigen Niederlagen in Bern liegen nicht an den elf St.Gallern auf dem Platz. Und auch nicht an den elf Bernern. Die Chancenauswertung der Young Boys am vergangenen Samstag ist Beweis genug: Aus 30 Torschüssen nur zwei Treffer zu machen, spricht nicht für die Effizienz. Es muss folglich am einzigen konstanten Punkt liegen: am Stadion.

Ladies Night im Wankdorf

Zugegeben: So schlimm wie der Stimmungsmoloch Letzigrund ist das Wankdorf natürlich nicht. Aber einige Punkte stimmen in Bern halt auch nicht. Da wäre zum einen der Kunstrasen. Wir alle kennen die Vorteile: Mehrfachnutzung, Terrainbeständigkeit, Wartung. Trotzdem: Der Fussball lebt davon, nicht klinisch steril zu sein. Nicht vorhersehbare Richtungsänderungen des Balls, der Geruch des Rasens, die dreckigen Shorts der Spieler- Das alles gehört zum Fussball dazu – nur in Bern halt nicht. Nicht wegzudiskutierender «Vorteil»: In der Pause kann das Auto eines Sponsors seine Runde ums Feld drehen. Wo andernorts ein Acker zurückbleiben würde, hinterlässt diese Marketing-Aktion keine Spuren auf dem Kunstrasen – dafür in den Köpfen der immer wieder über diese Aktion irritierten Gästefans.

Obwohl der Rasen also künstlich ist und entsprechend eigentlich kein Sonnenlicht braucht, versucht man in Bern neustens, solches künstlich zu generieren. LED-Banden zwischen dem ersten und zweiten Rang der Tribünen an den Längsseiten überstrahlen selbst das Flutlicht. Der Stadionbesuch als Solarium-Ersatz? Wellness-Tag beim Fussball? Würde ja irgendwie passen, schliesslich ist in Bern immer ein spezieller Tag: Wir haben aufgehört zu zählen, wie oft wir schon bei einer Ladies Night oder einem Kids Day zu Gast waren. Dieses Mal wars – der Jahreszeit geschuldet – das X-Mas-Special.

Offenbar ist man bei den Verantwortlichen in Bern der Meinung, dass man nicht wegen dem Fussballspiel in ein Stadion pilgert, sondern wegen einem «Mehrwert». Kein Wunder wird das Stadion auf den Werbebanden mit dem Slogan «Stade de Suisse – die multifunktionale Eventarena» beworben.

Wankdorf? Stadion? Fussball?

Das ist offenbar nicht sexy genug, um im Marketingsprech zu bleiben.

Fettspritzer von der YB-Wurst

Vielleicht ist der Grund für den Sonnenlicht-Ersatz per LED-Bande aber auch ein ganz anderer: Das Wankdorf gleicht nämlich einem Kühlschrank sondergleichen. Gefühlt herrschen im Stadion immer einige Grad weniger als rund herum. Und gefühlt lässt uns die Liga auch immer an den kältesten Tagen nach Bern reisen. Wer sich dann aufwärmen will, greift zu kaum geniessbaren Heissgetränken oder zu einer YB-Wurst. Der Verkaufsschlager im Sortiment ist bei den Fans vor allem beliebt, weil man sämtliche weitere Personen in einem Umkreis von drei Metern bei jedem Biss am Genuss beteiligt.

Beim Geschmack gehen die Meinungen auseinander. Aber als St.Galler muss man sich in fremden Stadien ja mit schäbiger Wurstqualität zufrieden geben. Wer sich durch die Fettspritzer der YB-Wurst nicht das Augenlicht weggebrannt hat, darf sich in der Pause an der Videowand über das «vermutlich beste Bier der Welt» informieren und die Hausdruckerei der Young Boys kennenlernen.

Wir retten uns durch diese Dauer-Bewerbung, versuchen nicht einzufrieren und sind dann doch irgendwie froh, als die YB-«Viertu-Stung» eingeläutet wird: nur noch 15 Minuten (plus natürlich die 30 Minuten Blocksperre für Gästefans) in diesem Kühlschrank ausharren.

In diesem Sinne: Hebet näch am Bänkli, YB hät für euch äs Werbe-Gschänkli…


Dieser Beitrag erschien am 1. Dezember 2015 beim Ostschweizer Kulturmagazin Saiten. Das SENF-Kollektiv veröffentlicht dort in der Rubrik «Am Ball» nach jedem Auswärtsspiel einen Beitrag zum Geschehen auf und neben dem Fussballplatz.