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Die WM naht und mit ihr die Zeit der meist grauenvollen Fussball-Songs. Aktuell prasselt gnadenlose Kritik auf den Gassenhauer «Deutschland, schiesst ein Tor» von Melanie Müller nieder. Unser Highlight kommt von der Zeit: «Grosse Brüste machen noch keinen guten WM-Song». Noch schlimmer wirds meist, wenn die Nationalmannschaft selbst singt. Nachhaltig ins Gedächtnis gebrannt hat sich bei so manchem Fussballfan die rappende Nationalmannschaft Deutschlands.

Auch die Schweizer Nationalmannschaft hat sich vor der WM94 an einem musikalischen Experiment versucht. Zusammen mit Monika Kaelin sorgte die Nationalmannschaft dafür, dass den Nati-Fans schon vor der erstmaligen WM-Teilnahme seit 1966 die Lust auf das Grossturnier zu vergehen drohte. Wer sich die Gestaltung des Covers und des Booklets von «America» – inklusive einem Gitarre spielenden Alain Sutter – anschauen möchte, kann dies hier tun. Wer sich getraut, kann hier sogar in das Stück reinhören.

Die Schweizer Nationalmannschaft hat sich zum Glück aber nur selten an solchen Experimenten beteiligt. Mit Hilfe von Pascal Claude, dem bekannten Fussball-Schallplatten-Sammler, hat SENF ein weiteres Highlight ausgegraben. Bereits 1989 versuchten die Nati-Stars, sich ein zweites Standbein zu schaffen. Aber auch mit «Tous derrière, onze avant!» oder eben «Alli hinder üs, Elf vorne!» gelang gemäss unserem Kenntnisstand keinem Spieler der Durchbruch. Wer sich dieses Wunderwerk antun möchte, sei auf die hervorragende Sammlung von Pascal Claude verwiesen, die er unter 45football.com zugänglich gemacht hat. Das gute Stück findet sich in der Rubrik «Club & National Teams» (einfach nach «Switzerland» suchen).

Nationalmannschaft singt


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Heute vor 135 Jahren wurde im Restaurant Hörnli der älteste Fussballclub der Schweiz geboren. Grund genug, die im Sommer erscheinende Ausgabe des SENF diesem Thema zu widmen.

Wer 135 Jahre alt ist, hat einiges zu erzählen. Leider gibts von den Gründungsjahren natürlich keine Augenzeugen mehr und auch schriftliche Zeugnisse sind rar. SENF ist deshalb tief in die Archive gestiegen und hat einige Fundstücke ausgegraben, die so bisher nirgends zu sehen waren. Wir wagen uns aber auch an heisse Eisen heran: War früher wirklich alles besser oder wird heute einfach mit anderen Augen auf ähnliche Vorfälle geblickt? Wir werfen aber auch einen Blick darauf, was vor der Gründung des FC St.Gallen passierte. Um die Anfänge des Fussballs zu erkunden, hat sich SENF auf Reisen begeben und beim ältesten Verein der Welt, dem Sheffield FC, einen Augenschein genommen und sich mit dem Präsidenten Richard Tims unterhalten.

SENF besucht Sheffield FC

Natürlich werden neben dem Titelthema auch die festen Rubriken nicht fehlen, die es schon im SENF #01 zu bestaunen gab. Wer wird dieses Mal der Brodwurscht-Promi? Welche Statistiken gräbt Tomi aus? Was gaben die Estriche des SENF-Teams dieses Mal her? Welcher Gastautor darf sich dieses Mal in der Rubrik «Vom Fach» austoben? Diese Fragen und viel mehr beantworten wir im Sommer im SENF #02.

Um die Wartezeit zu überbrücken startet das Fanlokal bereits heute mit einem Fest in die Jubiläumsfeierlichkeiten. Weitere Anlässe sind in Planung.

Die erschtä – für immer!